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aktualisiert 22.01.12

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Shamo

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Shamo, Rassebild

Herkunft:

Ein von Siam nach Japan eingeführtes Kampfhuhn, das in Deutschland 1953 unter dem Namen Shamo Eingang fand.

Bedeutung:

Shamos sind eine auf Wesen und Charakter gezüchtete Rasse. Sporthuhn mit voll erhaltenen Kämpfereigenschaften.

Gesamteindruck:

Ein sehr großes, hoch gestelltes, sehr muskulöses Huhn mit sehr kurzem, knappem, dicht anliegendem Gefieder; fast senkrecht aufrechte Haltung; langer Hals; raubvogelartiger Kopf und finsterer Blick.

Rassemerkmale Hahn:

Rumpf: sehr breit mit gerader Rückenlinie; nach hinten sich stark eiförmig verjüngend.

Hals: sehr lang; in kühnem Bogen getragen; mit ganz kurzem, spärlichem Behang; mit kammartig zusammenschließenden Nackenfedern; der Behang darf die Schultern nicht erreichen.

Rücken: lang; breit; gerade

Schultern: eckig; vorstehend; sehr hochgezogen.

Flügel: kurz; breit; vorn hochgezogen; dicht anliegend, die nackten Flügelknochen (Rosen) zeigend.

Sattel: sehr kurzer spärlicher Behang.

Schwanz: schmal; lang; stets gesenkt getragen; nur wenig gebogene Sichelfedern. Diese und die Steuerfedern oft übermäßig lang.

Brust: breit; wenig gewölbt. Das nackte Brustbein tritt stark hervor.

Bauch: wenig entwickelt; eingezogen.

Kopf: mittellang; sehr breit; mit sehr ausgewölbtem Schädel; im Genick absetzend.

Gesicht: stark entwickelte Backenmuskulatur und starke Augenbraunwülste.

Kamm: kleiner, wenig entwickelter Erbsenkamm.

Kehllappen: fehlen oder sind höchstens angedeutet. An der Kehle nackte rote Haut, die sich bis zum Oberhals hinzieht (Wamme).

Ohrlappen: rot, sehr klein.

Augen: perlfarbig bis orangegelb; tiefliegend mi finsterem Blick.

Schnabel: sehr stark; breit und hoch angesetzt; gut gebogen; gelb oder hornfarbig bis dunkel

Schenkel: über mittellang; muskulös; mit sehr knapper Befiederung; sich deutlich vom Körper abhebend; in den Fersen leicht gewinkelt.

Läufe: übermittellang; etwas kürzer als die Schenkel; sehr kräftig, doch nicht zu grob geschuppt; starke und scharfe Sporen; je nach Gefiederfarbe satt gelb bis weidengrün, schwärzlich angelaufen gestattet.

Zehen: lang; kräftig; gut gespreizt mit kräftigen, starken Krallen und fest aufgesetzten Hinterzehen.

Gefieder: kurz und knapp; dicht anliegend.

Rassemerkmale Henne:

Etwas weniger groß, flacher in der Haltung. Sporenbildung gestattet.

Grobe Fehler Rassemerkmale:

Fehlende Breite; geringe Höhe; kurzer Hals; waagerechter oder gewölbter Rücken; flache Schultern; hoch getragener Schwanz; langer schmaler Kopf; dünner Schnabel; nicht hervortretende Schenkel; dünne Läufe; weiches Gefieder.

Farbenschläge:

An Farbe und Zeichnung sind keine höheren Ansprüche zu stellen, doch muss die Zuordnung zum gemeldeten Farbenschlag klar erkennbar sein. Einzelne andersfarbige Federn in Flügel, Schwanz und entsprechenden Farbfeldern bleiben ohne Berücksichtigung.

Anerkannt sind folgende Farbenschläge:

Fasanenbraun

Wildfarbig

Blau- Wildfarbig

Goldhalsig

Gold- Weizenfarbig

Blau- Weizenfarbig

Rotgesattelt

Birkenfarbig

Schwarz- Rot

Blau- Rot

Schwarz- Silber

Blau- Silber

Schwarz

Weiß

Blau

Gesperbert

Schwarz- Weißgescheckt

Weiß- Schwarzgescheckt

Rotbunt

Blau- Bunt

Gewichte: Hahn 4,0 kg und darüber, Henne 3,0 kg und darüber, nach oben ist keine Grenze gesetzt.

Bruteier- Mindestgewicht: 55 g

Schalenfarbe der Eier: Bräunlich

Ringgrößen: Hahn 24, Henne 22

 

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